Biographie 2

1894
Geboren am 27. Oktober in Haßfurt (Unterfranken) als Sohn eines Postbeamten.
Nach Abschluss des Gymnasiums ging er als Matrose zur See.

1914
Übernahme des Kommandos über ein eigenes Handelsschiff. Kurz nach Aus- bruch des Ersten Weltkrieges wurde sein Schiff von den Franzosen gekapert.
Er geriet in französische Kriegsgefangenschaft.

1919
Rückkehr aus der Gefangenschaft. Ausbildung zum Ingenieur

1923
Eintritt in die NSDAP und SA. Er warb unermüdlich neue Anhänger für die Par-
tei.

1927
Ernennung zum Gauleiter in Thüringen.

1932
Thüringischer Ministerpräsident und Innenminister

1933
Ernennung zum Reichsstatthalter Thüringens. Er war für die Neugestaltung
Weimars ebenso verantwortlich wie für die Arisierung jüdischer Firmen. Er liess
die Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke enteignen und legte damit den Grund-
stein zur Wilhelm-Gustloff-Stiftung, der zahlreiche grosse Waffen- und Rü-
stungsbetriebe unterstellt wurden. Die Leitung dieser Stiftung übernahm er
selbst.

1942
21. März: Hitler ernennt ihn zum Generalbevollmächtigten für den Arbeitsein-
satz. Seine Aufgabe war es, die für die deutsche Kriegswirtschaft erforderli-
chen Arbeitskräfte bereitzustellen. Er war Hitler direkt unterstellt. Er brachte mehr als 5 Millionen Fremdarbeiter nach Deutschland, die meisten aus Polen und Russland, deren Rekrutierung alles andere als freiwillig geschah. Diese Zwangsdeportationen, sowie die Behandlung der Fremdarbeiter in Deutschland, brachten ihn auf die Anklagebank in Nürnberg. Er wurde zum Tode verurteilt und am 16.10.1046 in Nürnberg hingerichtet.


 

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